Warum ist die Wahl der Körnung vor dem Streichen so wichtig?
Durch das Schleifen wird der Untergrund vorbereitet. Es beseitigt Unebenheiten, glättet die Oberflächen und verbessert die Haftung der Farbe.
Eine ungeeignete Körnung kann:
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Kratzer an der Wand verursachen
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Sichtbare Spuren hinterlassen
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Die Haltbarkeit der Farbe verringern
Die Anpassung der Körnung an den Untergrund ist daher ein entscheidender Schritt. Wenn Ihre Wand Unebenheiten aufweist, erfahren Sie hier, wie Sie eine Wand vor dem Streichen glätten, um eine perfekt ebene Oberfläche zu erhalten.
Welche Körnung sollte je nach Zustand der Wand verwendet werden?
Rohwand oder stark beschädigte Wand
Bei einer Wand mit erheblichen Mängeln, Putzspuren oder alten, dicken Farbschichten empfiehlt es sich, mit einer Körnung von 80 bis 120 zu beginnen.
Damit lässt sich die Oberfläche effektiv vorbearbeiten.
Verwenden Sie diese nur bei Bedarf, da sie sehr abrasiv ist.
Verputzte Wand oder Wand mit kürzlich durchgeführten Ausbesserungen
Nach dem Ausbessern oder Abkratzen sollten Sie eine Körnung von 120 bis 150 bevorzugen.
Damit lässt sich der Putz glätten, ohne ihn zu vertiefen.
Dies ist die gängigste Körnung bei Renovierungsarbeiten im Innenbereich.
Bereits gestrichene Wand in gutem Zustand
Für eine einfache Vorbereitung vor dem Neuanstrich reicht eine Körnung von 180 bis 220 aus.
Sie mattiert die Oberfläche und verbessert die Haftung, ohne sie zu beschädigen.
Ideal für glatte und saubere Wände.
Vorbereitung vor dem Streichen
Vor dem Endanstrich sollten Sie eine feine Körnung von 240 verwenden.
Dadurch werden Mikrorauheiten beseitigt und ein gleichmäßiges Ergebnis gewährleistet.
Dieser Schritt wird für seidenmatte oder glänzende Farben empfohlen.
Empfohlene Schleifreihenfolge
Für ein optimales Ergebnis ist es wichtig, schrittweise vorzugehen:
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Körnung 120, wenn die Wand uneben ist
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Körnung 180 zum Glätten
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Körnung 240 für den Feinschliff
Entstauben Sie die Wand stets zwischen den einzelnen Durchgängen. Sobald die Wand entstaubt ist, folgt oft der Auftrag einer Grundierung vor dem Streichen, um eine optimale Haftung zu gewährleisten.
Manuelles oder maschinelles Schleifen?
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Manuelles Schleifen: ideal für kleine Flächen und Feinarbeiten
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Elektroschleifer: Zeitersparnis bei großen Wänden
Arbeiten Sie in jedem Fall, ohne übermäßig starken Druck auszuüben.
Häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt
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Verwendung einer zu groben Körnung auf einer glatten Wand
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Das Entstauben vor dem Streichen vernachlässigen
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Unregelmäßiges Schleifen
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Schutzausrüstung wie Maske und Schutzbrille vergessen
FAQ – Eine Wand vor dem Streichen abschleifen
Muss man eine Wand vor dem Streichen immer abschleifen?
Ja, auch wenn es nur leicht ist. Das Schleifen verbessert die Haftung und das Endergebnis.
Kann man eine bereits gestrichene Wand ohne vorheriges Schleifen überstreichen?
Davon wird abgeraten. Ohne Schleifen haftet die Farbe möglicherweise schlecht.
Welche Körnung eignet sich zum Schleifen einer Gipskartonwand?
Eine Körnung von 120 bis 180 reicht aus, anschließend 240 zum Feinschliff.
Muss die Wand nach dem Schleifen gereinigt werden?
Ja, zumindest sollte sie sorgfältig mit einem feuchten Schwamm entstaubt werden.
Wenn Sie wissen, welche Körnung Sie zum Schleifen einer Wand vor dem Streichen verwenden müssen, erhalten Sie eine glatte und langlebige Oberfläche. Indem Sie das Schleifmittel an den Zustand der Wand anpassen und die Schleifschritte einhalten, sorgen Sie für ein sauberes Ergebnis und einen langlebigen Anstrich. Und um Ihr Projekt mit einem makellosen Ergebnis abzuschließen, befolgen Sie unsere Tipps zum streifenfreien Streichen einer Wand.
